Pandemische Gesundheitsbetrachtungen

Ich habe lange überlegt, ob ich hier etwas schreibe zu diesem Thema. Soll ich meine Gedanken und Befindlichkeiten mit anderen Menschen teilen, die mich nicht kennen? Doch! Ich denke, daß es wichtig ist, auch aus der Sicht von Betroffenen, die nicht arbeiten dürfen, aufzuzeigen wie es einem damit geht.
Ich führe eine Praxis, in der die Menschen lernen könne, wie sie sich selbst gesund erhalten können. Prävention, also Vorbeugen, ist der wesentliche Inhalt. Dazu gehört Yoga, Kräuterkunde, Gedankenpflege durch Meditation, Entspannung, gesunde Ernährung und auch Lachen (Lachyoga), Aromakunde und vieles mehr.
Ziel ist es, alle Sinne gesund zu halten und dadurch den Körper, den Geist und die Seele stark zu machen.

Das wieder entdeckte Zauberwort dafür heißt Resilienz und bedeutet nach Wikipedia: Resilienz (von lateinisch resilire «zurückspringen» «abprallen») oder psychische Widerstandsfähigkeit: Die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen 

Leider ist das im Moment nicht erlaubt, daß man zu mir kommen kann und das lernen kann. Das ist für mich unverständlich. Denn gerade das würde vielen Menschen helfen in diesen Zeiten.

Ich habe das Virus anfangs unterschätzt. Im Grunde eigentlich nicht das Virus, sondern die Widerstandsfähigkeit der Menschen, die unheimlich … ja UNHEIMLICH große Zahl der Risikogruppen und Vorerkrankungen, die so maßgeblich dazu beigetragen haben, daß so viele Menschen gestorben sind.

Was ich im Moment nicht verstehe ist, daß die Politik nicht eine große Kampagne startet: „Wie wir gesund bleiben können“ und dabei alle Möglichkeiten der Prävention einbezieht, die wir über hunderte und tausende von Jahren gelernt haben von unseren Ahnen und die neuen Erkenntnisse, die es zahlreich gibt. Daß sie nicht die Kräfte der Naturheilkunde und Schulmedizin bündelt, wie es schon viele verantwortungsvolle Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind heute machen, um die mangelnde Gesundheitsbildung zu beseitigen.

Nur leider kämpfen wir einen Kampf gegen Windmühlen. Und sehr schnell stempelt man uns auch noch als Coronagegner ab und schiebt uns dann vielleicht noch in die Rechte Ecke. Weil wir für umfassende Gesundheitsbildung eintreten! Das ist UNSÄGLICH und VERLETZEND!
Mir ist das schon öfter passiert, wenn ich Fragen stelle.
Ich habe den Vorschlag zu dieser Kampagne auf der Facebookseite von Bodo Ramelow letztes Jahr gepostet. Er ist unser Ministerpräsident.
Das Ergebnis: Meine Kommentarfunktion wurde abgeschaltet!
????? Was ist dafür der Grund?
Auf der Seite des Bundes-Gesundheitsministeriums wurde der Beitrag gelöscht. Ohne Erklärung!
So was macht mich einfach wütend. Man suggeriert den Menschen, daß die Impfung es schon richtet. Ein Pieks und man kann so ungesund weiter machen wie bisher.
Wenn ich auf den Bändern der Supermärkte sehe, was die Menschen da für ihre Ernährung drauf legen, könnte ich laut „Hilffeeee!“ schreien.
Viele Kinder von heute werden bei dieser Ernährung die Risikogruppen von morgen. Und warum? Weil keiner was darüber weiß, wie sehr die falsche Ernährung schaden kann.
Ich bin selbst aus Unwissenheit Diabetiker geworden und ich weiß WIE MÜHEVOLL es ist, wieder rauszukommen, wenn man erst mal drin ist in dieser Situation. Es dauert unter Umständen Jahre. Ich nehme keine chemischen Medikamente. Ich ernähre mich entsprechend so, daß ich es schaffen kann. Es hat mich viele Stunden Lernen gekostet, weil ich mir alles selbst aneignen musste, was mir nützt. Der Diabetologe hat mir gesagt, daß ich es nicht schaffe. Ich soll lieber Insulin spritzen. Ich bin da nie wieder hingegangen! Ich habe mir so viel Wissen angeeignet wie es irgend ging und dafür auch die Grundlagen der Ayurvedamedizin erlernt. Doch selbst mit ganz viel Wissen hat man den Schweinehund im Nacken, der so oft ruft: „Ach das eine geht doch heute mal!“

Die sind Risikogruppen, die kein Gesundheitswissen haben und dann Medikamente nehmen UND sich falsch ernähren. Das sind viel zu Viele!

Dabei gehts bei Diabetes gar nicht nur mal um Süßigkeiten, sondern um ganz viele Nahrungsmittel, die man mit Zucker gar nicht in Verbindung bringt, wie bestimmte „gesunde“ Obstsorten oder auch Kartoffeln, die schaden, oder auch zum Bsp. Produkte aus Weizenmehl, oder nur mal ein Brötchen.
Ich habe so viele Gerichte für Frühstück bis Abendessen entwickelt, die anders sind als das herkömmliche Essen und trotzdem schmecken.
Damit gelingt es mir die Nebenwirkungen der Erkrankung im Griff zu haben, wie Durchblutungsstörungen oder Herzprobleme.
Ich habe das große Glück, gut kochen zu können, lernfähig und kreativ zu sein.
Deshalb zähle ich mich auch nicht zu einer gefährdeten Risikogruppe.
Doch viele sind da rein geraten und wissen nicht mal genau wie. Und dann gehen sie zum Arzt, holen sich Medikamente und leben weiter wie bisher.
Dadurch wird man Risikogruppe! Der Arzt alleine kann es nicht richten!
In meinem Fall wollte er mich noch nicht mal unterstützen.

Und in dieser Zeit kann es auch keine Spritze alleine richten, daß man nicht wieder erkrankt an einem Virus. Man muss lernen gesund zu leben, über Ernährung, Bewegung und auch Pflege und Gesunderhaltung der Psyche und Gefühle und der Atemräume.

Ich lerne seit fünfundzwanzig Jahren jeden Tag was Neues, was der Gesundheit dient. Und dieses Wissen dürfen ich und meine Kollegen jetzt nicht in achtsamen Kursen weiter geben. Das ist genauso schlimm wie den Sport zu verbieten und das gemeinsame Singen.
Mit Abstand versteht sich.

Wir dürfen es nicht mal im Freien mit Abstand. Mir kann keiner erklären, wie man sich beim Yoga im Freien anstecken soll, wenn man weit genug auseinander steht. Letztes Jahr haben viele an den Kursen im Freien teilgenommen. Wir haben in kleinen Gruppen praktiziert an einem herrlichen Ort, den ich hier schon oft erwähnt hab. Der Park in Bendeleben bietet so viel Möglichkeiten durch seine Weitläufigkeit.

Ich habe durch all diese Umstände im November 2020 eine tiefe Krise gehabt, bin in ein Loch gefallen und hatte schlimme Depressionen. Ich hab viel geweint und meine Resilienz war nicht mehr vorhanden. Es hat mir alles weh getan, der Körper, das Herz, der Bauch und die Seele. Dadurch hat auch meine Ehe sehr gelitten. Ich hatte auch massive Existenzangst. In den Medien wird von großartigen Hilfen für die Selbständigen gesprochen. Wer selber betroffen ist, weiß dass das nicht das ersetzt was man tatsächlich als Ausfall hat. Lebenshaltungskosten werden nicht ersetzt. Müssen Selbständige nur auf dem niedrigsten Niveau funktionieren? Müssen sie ihre Altersvorsorge opfern? Ich kenne so viele, die sie angreifen mussten und viele, die sie aufgebraucht haben. Was ist dann, wenn sie in den Ruhestand gehen oder nicht mehr arbeiten können? Selbst wenn sie wollten?

Ich habe mich da durch tägliches Yoga mit vielen kraftvollen Asanas und mit Meditation wieder raus geholt. Körperkraft fördert psychische Kraft. Es ist Glück, daß ich das weiß wie ich es anwenden kann. Und ich bin dankbar, daß ich das gelernt habe.

Doch wie vielen Menschen geht es genauso wie mir jetzt in der Zeit???!!! Gerade kreative Menschen sind oft anfällig durch solche Verletzungen wie wir sie gerade erfahren durch das unsinnige Berufsverbot. Man traut uns nicht zu, die Maßnahmen verantwortungsvoll zu berücksichtigen, die notwendig sind und trotzdem mit den Menschen live zu arbeiten. Dann braucht sich keiner über Widerstand zu wundern. Und ganz ehrlich, ich habe mich darüber hinweg gesetzt ohne jemandem zu schaden und doch wenigstens einigen schwer Betroffenen zu nützen mit meinem Wissen. Niemand ist dadurch krank geworden, im Gegenteil!

Es ist auch eine schwierige Begleiterscheinung der verordneten Untätigkeit, daß man sehr aufpassen muß, daß man in seinem Tagesablauf Struktur behält und weiter Sinnvolles und Nützliches macht. Denn nur Struktur beim Essen genügt nicht. Im Gegenteil, es macht noch anfälliger, das Falsche zu essen, was einem nicht nützt. Viele verarbeitete „Lebens“mittel sind so designed, daß sie einen Reflex nach noch mehr Essen von diesen Produkten auslösen. Und dann verkraftet der Stoffwechsel die Menge nicht. Das belastet und macht müde. Die Gefahr in eine Schleife aus Essen und Trägheit zu gelangen ist enorm.

Viele Jugendliche, um die sich im Grunde jetzt gar keiner richtig kümmert, sind davon betroffen. Das sind die Risikogruppen von demnächst. Und sie leiden extrem unter den vielen Verboten, die sie nicht gewöhnt sind. Eine so stark belastete Psyche trägt dann noch mehr dazu bei, das Falsche zu essen und auch zu trinken. Das beobachte sogar ich hier im ländlichen Raum. Alkohol wird gestohlen im Supermarkt und dann draußen im Park getrunken. Von Jungen und Mädchen! Wo das gesundheitlich hinführt wird sich erst zeitversetzt zeigen.

Nach dem Virus ist vor dem nächsten Virus, multiresistenten Keim oder Bakterium! Es ist nur eine Frage der Zeit, wann mal eine Pandemie ausgelöst wird durch den Verzehr von Fleisch aus der brutalen Massentierhaltung wenn es nicht eine massive Verhaltensänderung gibt durch die Verbraucher.

Der Mensch greift immer mehr in die Natur ein. Und die schlägt zurück. Der Mensch ist nicht Gott. Er ist so unwissend, was die Natur betrifft und auch ignorant. Ich meine hier nicht die achtsamen Menschen die vor all dem naturzerstörenden Verhalten warnen!
Die ignoranten Menschen machen so lange bis sie das, was sie verursacht und hervorgerufen haben, nicht mehr beherrschen. Diesen Wettlauf werden sie nicht gewinnen wenn sie die Natur nicht ehren und schützen und das, was sie uns gibt.

Es gibt so viele Menschen, die mich mit großen Augen ansehen und mich vermeintlich „Spinnerin“ nennen, wenn ich sage, daß die Natur für jedes Virus ein Gegenmittel hat. Wenn das nicht so wäre, wären wir schon ausgestorben. Denn Impfungen gibt es erst seit ca. 250 Jahren. Was war denn davor? Gab es da keine Pandemien? Doch! Und sie wurden auch beschrieben in den alten Schriften und auch was man dagegen tun kann.

Die Mittel aus der Natur können eine zusätzliche Hilfe sein in dieser Zeit. Vielleicht erkrankt man auch. Doch vielleicht ist der Verlauf dann nicht so schlimm, daß die Erkrankung zu schweren Schäden oder zum Tode führt.

Doch was ist jetzt gerade? Es IST VERBOTEN!!! darüber zu sprechen. Ärzten wird mit dem Entzug der Zulassung gedroht. Jemand wie ich kann angezeigt werden wegen Falschaussage. Die Mittel um die es geht, dürfen weder als Lebensmittel noch als Kräuter verkauft werden. Als Heilmittel schon gar nicht. Warum wohl?
Weil sie nicht Milliarden kosten?! Weil man mit den Stoffen, die in der Natur vorkommen, keinen Gewinn machen darf? Weil keiner dran verdient!
Deswegen werden die Menschen nicht informiert. Es gibt Studien über die Wirksamkeit und sie werden nicht veröffentlicht. Das Max Planck Institut in Potsdam zum Bsp. forscht mit Artemisa annua, dem Einjährigen Beifuß. Jeder kann das nachlesen, wenn er es wüsste.
Auch Impfungen können starke Nebenwirkungen haben.
In Norwegen ist zum Bsp. AstraZeneca nicht mehr erlaubt als Impfstoff. Das steht nur in einer Randnotiz in der Zeitung. Und wenn es Nebenwirkungen gibt, die erst in eine paar Jahren auftreten? Wer kann das heute ausschließen?

Der Körper kann bei zuviel gesundheitlicher und auch medikamentöser Belastung, Stress und falscher Ernährung irgendwann Autoimmunreaktionen hervor bringen. Das betrifft heute schon viele Menschen. Dann richtet sich vieles, was eigentlich der Stärkung des Immunsystems dienen sollte, dagegen.
Heute eine Hammer-Impfung und dann weiter ungesund leben, ohne Gesundheitswissen immer weiter Chemie in sich rein pumpen, auch durch hoch verarbeitete Lebensmittel, kann das schnell hervorrufen.
Stress tut dann noch sein übriges dazu.
Viele Menschen sind heute davon schon betroffen und in ihrer Lebensqualität sehr eingeschränkt. Wenn sie es besser gewusst hätten, aus der jetzigen Situation heraus, würden sie vieles anders machen.
Ich auch! Denn Formen von Diabetes werden auch heute schon von breit ausgebildeten Ärzten als Autoimmunkrankheit eingestuft.

Und unter all diesen Aspekten gibt es keine Kampagne der gesundheitlichen Aufklärung, wird die Naturheilkunde nicht mit einbezogen, wird das überlieferte Wissen nicht angeschaut und weiter vermittelt. Es ist unser Kulturerbe, was da nicht beachtet wird. Erfahrungen, über Jahrhunderte gewonnen.

Und die reichen Länder dieser Welt sitzen auf ihren Impfstoffen und die armen Länder müssen sich selbst helfen mit den Mitteln, die sie schon immer angewendet haben. Weil es keine Impfstoffsolidarität gibt bleibt ihnen auch gar nichts anders übrig.
Später schickt die Pharmaindustrie dann wieder ihre Scouts dorthin, um ihnen das Wissen abzuluchsen. Um dann Patente draus zu machen und das Wissen wieder zu Geld zu machen, wieder auf Kosten der Armen. Das ist so unglaublich schein“heilig“.

Doch ich bin überzeugt: „Der Krug geht so lang zu Wasser bis er bricht.“

Ich jedenfalls arbeite weiter an der Front der Gesundheitsbildung. Ich werde weiter Gesundheitswissen vermitteln an die, die es wirklich wissen wollen. Vielen Menschen habe ich damit schon nützen können und möchte es weiter tun.
Ich werde ja schließlich 104 Jahre alt … mindestens… 🙂


Gesundes und leckeres Frühstück

Rezept für pikanten Quittenaufstrich – zuckerfrei

Rezept für pikanten Quittenaufstrich – zuckerfrei

Das Wetter ist heute das erste Mal so richtig herbstlich und trübe.
Das ist gut so. Ich habe so die Muße, die Quitten zu verarbeiten, die ich von Monika geschenkt bekommen habe. Lieben Dank dafür!
Das Ergebnis ist zum Niederknien 🙂 Deshalb möchte ich das Rezept meines Experiments hier mit Euch teilen.

Ich bin Diabetikerin und deswegen erfinde ich viele Aufstriche ohne Zucker. Ich möchte auch etwas Leckres essen und dabei kein schlechtes Gewissen haben. Das Gute an den Quitten ist, daß sie den Blutzucker sogar senken, jedenfalls bei mir. Voraussetzung: Ich esse sie ganz ohne Zucker und Süßstoffe. Und der folgende Fruchtaufstrich ist hervorragend gelungen!

Man nehme 2 Apfel- oder Birnenquitten oder gemischt, rubbele sie unter warmen Wasser mit einer Bürste ab, bis sie glatt sind und glänzen. Dann befreit man sie vom Kerngehäuse, wozu ein scharfes Messer hilfreich ist.
(Das Kerngehäuse und die Schalen verwende ich anderweitig und werfe es nicht weg.)
Dann schneide man die Quitten in Würfel, von ca. 2 mal 2 cm Größe.
Sie kommen in einen Topf, der am besten aus Edelstahl ist bzw. eine Beschichtung innen hat.
Dann mörsert man 4 Piment-Körner und 5 Pfefferkörner. Ich hab bunten Pfeffer genommen. Dann mörsert man noch 5 Gewürznelken. Die Gewürze kommen zu den Quittenwürfeln.

Man macht den Herd an und erhitzt alles unter Rühren. Wenn es heiß ist, gibt man eine kleine Tasse Wasser dazu und macht den Deckel drauf.
Dann immer wieder anheben und umrühren und den Deckel wieder drauf machen: Dann bleibt die Flüssigkeit länger im Topf (und reicht bis die Quitten weich sind) und auch die ätherischen Öle der Gewürze. Man kann auch noch gemahlenen Zimt (1 Teel. ) und Kardamom (1/2 Teel.) dazu geben. Alles so lang rühren bis das Wasser verdampft ist und es ein Mus geworden ist. Es ist dann noch ein wenig stückig. Ich mag das sehr. Jetzt füllt man es heiß in Gläser und schraubt die Deckel drauf. Die Menge hat 3 Gläser ergeben (150 bis 200 ml). Man kann aber auch 2/3 einfrieren und nur 1 Glas abfüllen.

Weil kein Zucker drin ist, hält es im Kühlschrank nur ungefähr 1/4 Jahr. Meine 3 Gläser halten wohl nicht so lange, weil ich es nacheinander esse 🙂
Man kann das Mus auch auf Kuchen streichen, Plätzchen füllen, es als Topping auf Müsli und Yoghurt machen oder eben auch auf Brot und Brötchen essen (bei mir ist alles Gebäck ohne Weizenmehl)

Wer das Zuckerproblem nicht hat, kann auch 2 Eßl. Kokosblütenzucker dran machen. Mehr würde ich nicht nehmen. Es ist ohne Zucker herrlich fruchtig und Zucker ist auch nicht gesund.
Der Aufstrich ohne Zucker ist allerdings sehr gesund. ER ist zum Bsp. sehr nützlich, wenn jemand immer Darmprobleme hat. Quitten regulieren die Darmfunktion.

Da ich Rezepte aus dem Bauch heraus kreiere, habe ich nie ganz genaue Maßangaben. Traut Euch einfach zu experimentieren! Wenn Ihr unsicher seid, dann kommt Ihr nächstes Jahr, wenn die Kräuterküche fertig ist, zum Kurs: „Kreative Brotaufstriche“. Dann machen wir das zusammen.

Ihr werdet es lieben, so zu kochen und Ihr werdet Eure Mitmenschen verzaubern! Versprochen!

Kräuterküche und Veranstaltungsraum – viel Arbeit

Im April 2019 erhielt ich den Zuwendungsbescheid für Fördermittel vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum für mein Projekt „Kräuterküche und Veranstaltungsraum“. Das war immer ein Traum. Jetzt wird er Wirklichkeit mit Hilfe des LEADER-Programms, das von der EU aufgelegt wurde für die Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum. Gewagt habe ich den Schritt zum Antrag überhaupt erst, weil ich vom LEADER Regionalmanagment Kyffhäuser e. V. so freundlich ermutigt und unterstützt wurde.

Wir bauen die alte Fleischerküche um und den ehemaligen Laden. Ich werde dort Workshops durchführen für gesunde Ernährung und Kochen mit Kräutern. Die Teilnehmer werden auch lernen können, wie man die zahlreichen Kräuter, die bei uns im Kyffhäuser Land überall wachsen, für die Gesundheit anwenden kann. Wir werden gemeinsam Hilfreiches herstellen, wie zu Großmutters Zeiten. Besonders hoffe ich auf ein schönes Miteinander von jungen und älteren Teilnehmern und den Austausch von Wissen.

Das umfangreiche Wissen, was ich erworben habe, möchte ich an viele Interessierte weiter geben.

Die Küche kann genutzt werden für gemeinsames Kochen anlässlich von Familienfeiern, Klassentreffen oder Junggesellen/gesellinen – Abschieden oder Mädelsabenden, Weihnachtsfeiern oder oder oder.

Ich besorge alle Zutaten, leite an und räume hinterher auf und die Teilnehmer haben den Spaß und brauchen nicht zu Hause rum zu kleckern. 🙂 Natürlich werden die Zutaten in allererster Linie bei regionalen Anbietern eingekauft. Dafür habe ich schon viele Kontakte geknüpft. Diesbezüglich haben wir ja das Paradies hier bei uns in der Gegend. Es gibt mittlerweile zahlreiche Produzenten gesunder Lebensmittel im Umkreis von 30 km. Der Klimaschutz ist durch kurze Transportwege so auch gesichert.

Die Fördermittel helfen, die Heizung einzubauen und die komplette Elektrik zu erneuern, die Geräte anzuschaffen und auch einen großen Teil des Mobiliars. Dabei haben wir auch auf hohe Energiespareffizienz geachtet. Außerdem werden die Räume an unsere Photovoltaikanlage angeschlossen und mit dem vorhandenen Stromspeicher verbunden.

Allerdings ist es damit allein nicht getan. Den allergrößten Teil des Umbaus leisten wir selber. Mein Mann, mein Sohn, mein Bruder und ich. Es ist wirklich unglaublich viel zu tun. Die vielen Arbeitsstunden wird keiner mehr sehen, wenn alles in Betrieb geht. „Ganz nebenbei“ recyceln wir auch noch alte Beleuchtungselemente und Lampen, bauen vieles um und mit neuer Funktion wieder ein. Jeder Stein, der eingebaut wurde, hat schon ein vorheriges Leben gehabt.

Letztlich werden die ganze Küche und der Laden ein wenig den alten Charme behalten und dazu mit ganz modernen Elementen zu richtigen Designerräumen umgestaltet. Industriestyle nennt man das heute.

Natürlich passiert das alles unter den vorgegeben Sicherheitsbedingungen für Leib und Leben. Die Damen vom Lebensmittelamt standen schon beratend zur Seite. Demnächst kommen die Berater für den Feuerschutz und wir statten alles entsprechend mit Feuerlöschern und Rauchmeldern aus.

Im Sommer nächsten Jahres wird alles fertig sein. Darauf freuen wir uns schon und auch aufs kurze Durchatmen, um dann alles in Betrieb zu nehmen.

April 2018, der Huflattich blüht

Mit Sehnsucht gehe ich dieses Jahr jeden Tag in die Natur und schaue was meine geliebten Freunde, die Kräuter, machen. Aber man kann sie nicht an den grünen Spitzen aus der Erde ziehen 🙂
Die Sonne muss sie noch ein wenig locken. Die Bienen warten genauso wie ich darauf.
Aber ein Kräutlein hab ich schon entdeckt.
Die gelben Blüten des Huflattichs recken schon überall ihre Köpfchen in die Sonne. Sogar bei uns auf dem Hof zwischen dem Bauschutt. Und dieses Jahr werde ich ein paar mehr davon sammeln, für den Erkältungstee für den nächsten Winter. Ich mische sie dann mit Lindenblüten und Holunderblüten. Denn darf nicht zuviel vom Huflattich in einen Tee geben. Er kann, im Übermaß angewendet, die Leber schädigen. In der Mischung ist er aber ein sehr hilfreiches Kraut gegen Erkältungen und entzündungshemmend wirkt er auch.

Holunder, Linden und Rosen blühen

Es ist Sommer im Kyffhäuser und die Linden blühen.
Der feine Duft der Lindenblüten ist im ganzen Städtchen zu riechen, besonders abends in der Dämmerung. Darunter mischt sich noch der Duft der Holunderblüten.


Und es gibt viele Rosenblüten zur Zeit.
Alleine diese drei Blütenarten lassen sich zu wunderbaren Erzeugnissen für den Winter verarbeiten.
Wenn man sie unter Mittag pflückt haben sie wenig Feuchtigkeit und einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen.
Trocknet man sie luftig (am besten jede einzelnen Blütenart in einem Stoffbeutel an einem trockenen Ort aufhängen), kann man sie schon bald in Gläser abfüllen und später für Tee verwenden.
Lindenblüten und Holunderblüten kann man mischen. Sie sind beide sehr gut geeignet für einen Tee, der in der Erkältungszeit getrunken werden kann.
Man muß sich nicht erst erkälten, um den Tee zu genießen. Er wirkt zu einen wärmend und auch fiebersenkend. Das scheint ein Widerspruch zu sein, ist es aber nicht. Denn durch die ätherischen Öle, die die Keime im Körper töten, kann das Fieber wieder sinken. Der Körper wird bei seiner Immunabwehr unterstützt.
WICHTIG ist beim Aufgießen, daß man alles abdeckt bis es trinkwarm ist. Also entweder in einer Kanne aufbrühen und den Deckel drauf machen oder die Tasse abdecken mit einem kleinen Teller. Dann vorsichtig alles, was sich am Teller gesammelt hat an Tröpfchen, wieder in die Tasse geben. Diese Tröpfchen sind oft etwas ölig und da stecken die wertvollen Inhaltsstoffe der ätherischen Öle drin.

Die Pflanzen schützen sich damit auch vor Umwelt- und Wettereinflüssen und schenken uns diese Kraft.

Rosenblüten behandelt man etwas anders. Diese gießt man auf mit 80 Grad heißem Wasser, ähnlich wie grünen Tee. Man deckt sie auch ab und trinkt sie dann trinkwarm. Hat man Blütenblätter von duftenden Rosen, dann hat man auch den milden Duft in diesem Aufguss. Ist das Wasser heißer, geht der Duft verloren. Rosenblüten stärken die Nerven und beruhigen. Man kann den Tee gut abends vor dem Schlafen gehen trinken.
Rosenblütenblätter sammle ich immer kurz bevor die Rose verblüht. Dann fallen sie fast schon von allein ab und duften trotzdem noch wunderbar. Es sind auch Wildrosen sehr gut verwendbar. Die haben einen noch feineren sanften Duft.
Rosenblüten lassen sich gut mit Lavendelblüten mischen. Dann verwendet man auf eine große Tasse 1 Tel. getrocknete Rosenblütenblätter und 1 Lavendelblüte. Sonst schmeckt der Lavendel so vor.

Aus allen genannten Blüten kann man auch ein wunderbares Hautöl mischen. Darüber habe ich hier im Blog schon mal geschrieben im Zusammenhang mit Arnikablütenöl für die Gelenke. Die Herstellung ist genauso.
Eine Ergänzung möchte ich noch geben. Es wird viel über Vitamin-D Mangel geschrieben. Dieser resultiert auch aus den vielen Sonnencremes, die die Poren durch die weißen Substanzen verkleben, so daß die Haut kein Sonnenlicht aufnehmen kann. Macht man sich selber Körperöle, schützen die Pflanzeninhaltsstoffe auch vor Sonne.
Und die Haut kann trotzdem Sonnenlicht aufnehmen und Vitamin D produzieren. Nimmt man ein gutes Öl, weiß man wenigstens auch was man drin hat. Und alle die Blüten haben eine beruhigende Wirkung auf die Haut.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Das Gänseblümchen ist die Heilpflanze des Jahres 2017

und ich habe dieses Gedicht von Erwin Strittmatter gefunden. Ist das nicht schön?

Das Gänseblümchen

„Manchmal wünsche ich mir die Kraft einer Gänseblume.

 

Im Garten raschelt das Apfelbaumlaub; in den Nächten hat

es schon Fröste gegeben. Wiesen- und Wegblumen sind

erfroren.“

Im dürren Falllaub blühn Gänseblumen, winzige Sonnen

mit Blütenblatt-Strahlen.

 

Der Schnee fällt und bleibt lange liegen.

Die Ponys scharren im Apfelgarten:

Im erfrorenen Gras blühn die Gänseblumen.

 

Der Frühling, es taut und der Schnee verschmilzt.

Am feuchten Wegrand blühn Gänseblumen.

 

Schneeglocken sprießen an warmer Hauswand. Sie mühn sich, weiße Blüten zu treiben. Die Gänseblumen blühn schon lang.

 

Sie blühten im Herbst, sie blühten im Winter,

sie blühten bei Frost und unter dem Schnee.

Manchmal wünsche ich mir die Kraft einer  Gänseblume.

Möhren-Wildkräuter-Suppe

Ich möchte ein sehr einfaches Rezept für eine Möhren- Wildkräutersuppe teilen, welches ich vor einiger Zeit „erfunden“ habe.
Das Rezept ist für ein Abendessen für 2 Personen. Dazu kann man frisches Brot reichen.

  • 1 Zwiebel würfeln und in etwas Butter und Olivenöl sanft und nicht zu heiß anbraten
  • Wenn die Zwiebel frisch ist und Lauch hat, kann man den auch klein schneiden und verwenden
  • 2 Hände voll Wildkräuter klein schneiden – hervorragend eignet sich Brennnessel, Vogelmiere, die Spitzen von der Kanadischen Goldrute bevor sie blüht, Beifuss bevor er blüht, Liebstöckel aus dem Garten – und ebenfalls mit anbraten oder besser eher anschwitzen
  • 2 – 4 Möhren raspeln und zu dem Zwiebel-Wildkräutergemisch geben und durchschwenken
  • alles aufgießen mit Wasser bis es knapp bedeckt ist und ca, 20 bis 30 min köcheln lassen
  • salzen, pfeffern und einen Becher Sahne dazu geben – noch etwas weiter köcheln mit der Sahne
  • Die Suppe ist intuitiv entstanden und ist auch ganz sicher abwandelbar. Sie ist auch hervorragend geeignet für Diabetiker. Die sollten dann am besten 100%iges Roggenbrot dazu essen.
    Das kann man bei Gabi Hoffmann im Laden „Kunsterbunt“ in Bad Frankenhausen kaufen und es ist hervorragend! 🙂

Kräuterwissen weiter tragen in die nächste Generation

Ich freue mich immer sehr, wenn auf meinen Kräuterwanderungen ganze Generationen dabei sind, von der Oma über die Tocher/Schwiegertochter/Schwägerin oder Schwester bis zur Enkelin. So war es auch heute. Und so wird das Wissen seit Hunderten von Jahren weiter gegeben. Kinder sind sehr interessiert und neugierig auf diesen Wanderungen. Das stelle ich immer wieder fest. Nicht nur Mädchen, auch Jungen. Ich glaube, Kinder haben noch ein ganz urspüngliches Gefühl für Pflanzen und Tiere, welches sie schon mitbringen auf die Welt, wenn sie geboren werden. Das erlebe ich auch beim Kinderyoga so. Da finden sie sich auch ganz leicht in die Haltungen der Tiere und Pflanzen, wovon es beim Yoga ja viele gibt.
Und ich gratuliere den Eltern, die es verstehen, das zu fördern und  und zuzulassen, daß Kinder entdecken wollen. Diese Möglichkeit zu lernen prägt sich für ein Leben ein. Ich kann nur alle ermuntern, die sich für solche Wanderungen interressieren, ihre Kinder oder Enkel mitzubringen. Ab dem Alter von 5 Jahren halten sie das auch gut durch.
Wir haben heute die Natur mit allen ihren Aspekten erlebt. Wir sind nass geworden vom Regen, getrocknet worden von der Sonne. Wir sind auch mal durch Schlamm gelaufen. Wir haben Kräuter betrachtet und gekostet und gesammelt.
Wir haben an der Quelle frisches Wasser getrunken und einfaches Brot mit Butter und Tomaten und dazu die gesammelten Kräuter gegessen. Und am Ende sind wir im Sonnenschein mit einem schönen Blick über das weite Land zurück gekommen. Alles einfache Dinge und Erlebnisse, die jedoch das Herz und die Seele erfreuen, die beseelen und berühren.
Vielen Dank liebe Teilnehmerinnen!

 

Johanniskräuter zur Sonnenwende

Johanniskräuter zur Sonnenwende

Ich komme gerade aus dem Naturpark. Ich habe mich auf die Kräuterwanderung für den Samstag, den 18.06.2106 vorbereitet.
Dieses Jahr ist hier im Kyffhäuser ein üppiges Kräuterjahr. So eine unglaubliche Fülle an verschiedenen Pflanzen wächst zur selben Zeit. Das ist nicht immer so. Wenn es in einem Jahr sehr warm ist, dann verblühen viele Pflanzen schneller und vertrocknen eher. Durch die Wetterlage dieses Jahr – nicht so sehr warm und nicht so trocken – gibt es eine Vielzahl von nutzbaren Pflanzen zu gleichen Zeit. In anderen Gebieten haben die Menschen mit Hochwasser zu kämpfen. Wir befinden uns hier im Regenschatten des Harzes und daher haben wir sehr oft sehr angenehmes Wetter.

Meine Lieblings-Johanniskräuter: das echte Johanniskraut und die Schafgarbe, der wilde Oregano und der Beifuss stehen in voller Pracht.
Auf dem Foto ist die Schafgarbe zu sehen. Der Pfarrer Kneipp sagte: „Schafgarbe im Leib tut wohl jedem Weib“.

Schafgarbe

Aber auch die Arnika, ein kraftvolle Heilpflanze, wächst hier dieses Jahr fast auf jeder Wiese. Selbst mitten in der Stadt habe ich sie schon gesehen.
Für ein Massageöl für die Gelenke braucht man nicht viele Blüten. Für 250 ml – was ziemlich lange reicht – genügen 20 Blüten.
Ich lasse sie erst 2 Tage an einem luftigen Ort etwas trocknen – dafür habe ich ein kleines Weidenkörbchen aus unbehandelter Weide – und gebe sie dann in ein Marmeladenglas.
Ich fülle mit gutem Olivenöl auf. Man kann auch Mandelöl nehmen. Beides sollte aus ökologischem Anbau sein. Immerhin verwendet man das dann auf seinem Körper und möchte da sicher keine Pestizidrückstände haben.
Beide Öle sind gut hautverträglich und pflegen die Haut gleichzeitig noch. Dann verschraube ich das Glas und stelle es in die Sonne und drehe es jeden Tag ein paar mal.
Nach 6 Wochen – ein Ettikett drauf kleben mit dem Datum des Ansatzes ist von Vorteil, weil man schnell vergisst, wann man es genau gemacht hat – gießt man es in ein anderes Glas ab.
Ich lege dazu ein grobes Mulltuch – es gibt Mullwaschlappen für Babys, die sich sehr gut eignen – in ein Sieb. Das kann man dann noch auswringen mit der Blütenmasse. Das Glas dann wieder verschrauben und dunkel aufbewahren – am besten im Schrank (Etikett mit Inhalt und Datum nicht vergessen, sonst weiß man irgendwann nicht mehr was drin ist). Es ist ab da verwendbar und eignet sich gut, um es täglich in die Glenke einzumassieren, mit denen man Probleme hat. Aber auch für verspannte Muskeln ist es gut.
Wenn es noch besser riechen soll, gibt man auf die Menge noch 3 Tropfen ätherisches Öl – naturrein! und nicht mehr Tropfen! – bekommt man in der Apotheke – dazu. Gut ist Orangenöl oder oder auch Rosengeranienöl. Beides wirkt entspannend für die Muskeln. Ein kleines Fläschen kostet ca. 3 bis 5 €. Ich bevorzuge die Öle von der Firma Primavera. Die haben eine sehr gute Qualität.
Bevor man das Öl in die Gelenke einmassiert kann man die Haut mit Wasser anfeuchten. Das geht dann leichter und die Haut fühlt sich anschließend nicht so ölig an.
Am besten verwendet man es am zeitigen Abend, nicht kurz vor dem Schlafen gehen. Arnika wirkt auch anregend. Deshalb sollten noch 2 Stunden bis zum Schlafen gehen vergehen können.

Na dann Gutes Gelingen! 🙂
Und vielleicht sehen wir uns ja auf einer der nächsten Wanderungen?! Ihr findet die Termine hier auf der Seite unter „Aktuelle Termine“. Herzlich Willkommen!

Yoga und die Krankenkassen

Ich möchte heute mal eine Lanze brechen für die AOK Plus, die sich ja auch Gesundheitskasse nennt.

Im Zusammenhang mit der Gesundheitspräventation hat diese ein sehr einfaches Konzept entwickelt für die Übernahme und Abrechnung von Kursen.

Sie geben einen Gutschein heraus, den ich direkt mit der Kasse abrechnen kann. Die Teilnehmer rufen dort an, bekommen ihn zeitnah zugeschickt, bringen ihn mit und müssen kein Geld vorher auslegen. Ich rechne am Ende des Kurses mit der Kasse ab und das funktioniert auch tadellos.

Bei allen anderen Kassen muß das Geld vorher ausgelegt werden. Und das bedeutet für die Teilnehmer und auch für mich zusätzlichen bürokratischen Aufwand. Als ob wir den nicht alle schon genug hätten.

Dazu kommt, daß sie 2 Kurse im Jahr zu 100 % bezahlen. Das machen auch nicht allzuviele Kassen. Und das verstehe wer will.

Denn Yoga tut den Teilnehmern gut. Es stärkt das Immunsystem und sie sind viel weniger krank auf Dauer. Da sind die Kosten für so einen Kurs doch sehr gut angelegt.

Man muß allerdings auch zu 80 % teilnehmen. Doch das ist bei allen Kassen so.

Da ist der Unterschied zwischen Gesundheitskasse und Krankenkasse.

Ich werde übrigens nicht gesponsert von der AOK. Und ich lasse mich auch nicht hinreißen für irgendwen oder irgendwas Werbung zu machen, von dem ich nicht überzeugt bin und wo ich keine guten Erfahrungen gemacht habe. Doch gute Erfahrungen möchte ich hier gerne teilen! 🙂

Na dann auf zum nächsten Yogakurs 🙂

Ich wünsche allen Viel Gesundheit!

Bad Frankenhausen und das Salz

In Bad Frankenhausen gibt es einige Salzquellen. Am 2. Juni 2016 eröffnet hier der Solewasser-Vitalpark mit einem Sole-Freibad.
Es ist wunderschön geworden und befindet sich mitten im Kurpark, ganz nah bei unserem Haus.
Künftig können wir morgens mit Badelatschen und Bademantel zum Schwimmen gehen.
Das Besondere ist, daß es biologisch gereinigt wird. Wir sind schon ganz gespannt wie das funktioniert.
Die ganze Anlage hat auch eine wunderschöne Umgebung mit Blick auf den Hausmannsturm.
Und sie wertet Bad Frankehausen noch mal um einiges auf. Mit Sicherheit werden auch die Gastronomen und Cafébetreiber davon profitieren.
Ich bin ja der Meinung, daß es auch noch das eine oder andere mehr davon geben könnte für die Gäste, die dann sicher zahlreich hieher kommen werden.

Hier ein paar Impressionen von heute morgen, mit der Stimmung nach einem nächtlichen Gewitter.
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Unser Haus und die schöne Umgebung

Unser Haus und die schöne Umgebung

 

Der Yoga-Raum – gemütlich und natürlich

Der Anger mit der Touristen-Information

 

Schauen Sie auch gern mal bei meinem Blog vorbei.

Alte Bräuche pflegen

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Seit Urzeiten sind es die Frauen, die das Wissen um die Kräuter bewahren und weiter geben. Kräuter waren schon immer eine günstige Alternative in der Küche und zu Heilzwecken.
Frauen hatten in unseren Breiten früher kaum Zugang zu Universitäten und übten auch selten Berufe aus. Sie kümmerten sich um die Familie und um Haus und Hof.
Heute kümmern sie sich darum auch noch und zusätzlich üben sie noch einen Beruf aus. Es ist kaum noch Zeit, sich mit der Natur zu beschäftigen. Alles muss schnell gehen. So geht das Wissen über die Kräuter langsam verloren. Ich höre oft vor meinen Kräuterwanderungen: „Ach ja, das interessiert mich auch sehr. ABER ICH HAB DA KEINE ZEIT.“ Ich verstehe das sehr gut, weil ich selber in diesem Hamsterrad war und auch manchmal noch bin. Das Ergebnis dessen war jedoch immer weniger Lebensqualität. Habe ich mir die Zeit genommen, der Natur näher zu kommen, habe ich mich immer sehr wohl gefühlt danach. Schon einfach nur das Langsamgehen und das Betrachten der Kräuter hat dazu beigetragen. Deshalb möchte ich Euch gern ermuntern.  Nehmt Euch ca. 2 h Zeit und kommt mit zu einer Kräuterwanderung  und macht die wertvollen Erfahrungen. Herzlich Willkommen!

Altes Wissen bewahren und neue Erkenntnisse kennenlernen

02. August 2015

Ich möchte berichten von einer Veranstaltung, die ich gestern besucht habe. Mit vielen Gleichgesinnten war ich bei Karin Holleis, einer meiner lieben Kräuterfrauen und Lehrerinnen.
Sie lebt und arbeitet in Bischofsgrün im Fichtelgebirge.
Dorthin hatte sie Sanja Longar und Sabyna Topolovec aus Slowenien eingeladen, die über ihr Projekt www.eineprise.eu berichteten und einen Workshop über die immense Wirkung und Heilkraft von Gewürzen veranstalteten. Die beiden Frauen haben es sich mit weiteren Freundinnen zur Aufgabe gemacht, alles über Gewürze zu sammeln, auszuprobieren, wissenschaftliche Studien, die weltweit gemacht wurden, zusammen zu stellen und alle diese Erkenntnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Dabei entstanden sind zwei Bücher: „Ein Prise Weisheit“ und „Eine Prise Gesundheit“. Die Titel sind scheinbar unspektakulär. Der Inhalt ist spektakulär und hervorragend recherchiert.
Es gibt hunderte Bücher über Kräuter und Gewürze. Ich habe selber sehr sehr viele. Doch solche guten und spannenden Bücher gibt es wenige. Ein drittes Buch erscheint jetzt Mitte August.
Ein Empfehlung an alle, die sich intensiv mit Kräutern beschäftigen.

Und gleichzeitig bestätigen sie mir und auch den anderen Teilnehmern wieder, wie wichtig es ist, dieses Wissen weiter zu tragen und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen!
Wir Menschen können die Verantwortung für unsere Gesundheit nicht einfach den Ärzten und Therapeuten überlassen. Wir sind selbst verantwortlich für unsere Gesundheit. Die gute Nachricht ist: Wir können auch wirklich etwas tun dafür! Mit einfachen Mitteln! Wir dürfen nur nicht warten, bis es schon fast zu spät ist.

Kommen Sie mit zu den Kräuterwanderungen im Kyffhäuser. Ich werde Ihnen viele interessante Informationen vermitteln, die Sie in die Lage versetzten, selbst etwas zu tun.
Ich freue mich auf alle Interessenten. Die nächsten Termine finden Sie unter: Aktuelle Termine hier auf meiner Website.

Sommer im Kyffhäuser-Naturpark

Es ist Sommer im Kyffhäuser-Naturpark.

Bis vor einer Woche war es noch viel zu trocken. Jetzt regnet es hin und wieder. Doch wir befinden uns hier im Regenschatten des Harzes. Und deshalb ist das Wetter meistens schön.

Die Kräuter auf den Wiesen gedeihen, ganz aktuell das Wiesenlabkraut und der Wilde Oregano.
Doch auch die Wildrosen stehen in voller Blüte und der Holunder zeigt sich in vollster Pracht.

Aus all den genannten Kräutern und Blüten kann man ein wunderbares Hautöl herstellen mit Sonnenblumenöl oder Mandelöl oder Olivenöl als Basis.

Nimmt man Olivenöl kann man das fertige Produkt auch als wunderbares Sonnenschutzöl verwenden.

Gesagt wird, Olivenöl hätte ca. Lichtschutzfaktor 8. Doch wenn ich bei gleichem Aufenthalt in der Sonne mit chemischer Sonnencreme mit LSF 20 verbrenne und mit dem selbstgemachten Öl nicht….dann kann sich jeder seinen Teil denken 🙂

Hier eine Impression von den schönen Ölen. Da kann man doch ahnen, dass sie auch die Seele streicheln und nicht nur die Haut, nicht wahr?

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